Den nächsten Tag beginne ich so wie den letzten auch.
Ich stehe, nachdem mein Wecker klingelt, um 7 Uhr auf, mach mir Toast und mach mich frisch.
Heute ziehe ich die Uniform an, weil mir nichts Besseres einfällt.
Ich beleg den Toast und esse ihn und trinke wieder dazu Apfelsaft.
Ich ziehe wieder um 7:50 Uhr Schuhe und Jacke an und verlasse meine Wohnung.
Dort treffe ich wieder auf Jakob und heute auch Annika, beide tragen auch die Uniform.
Wir gehen zusammen in den Innovation Tower.
Annika, weil sie dort arbeitet, und Jakob und ich, weil wir noch mit Herrn Hofmann sprechen müssen, welcher sein Büro in der Verwaltungsetage im 5. Stock hat.
Wir lassen uns anmelden und fahren mit dem Aufzug hoch in den 5. Stock.
Dort gehen wir den Gang entlang, bis wir bei Herrn Hofmanns Büro ankommen.
Wir klopfen an und als er uns herein bittet, treten wir ein.
Sein Büro ist so groß wie unsere, 5 Meter breit und 7 Meter lang.
An beiden Seiten stehen große Büroschränke, wie in unseren Büros, und in der Mitte steht ein weißer Schreibtisch mit Verkleidung an der zu uns zeigenden Seite und zwei Stühlen davor.
In der hinteren Wand befinden sich zwei Fenster, die jeweils ungefähr ein Viertel der Wand einnehmen und direkt hinter Herrn Hofmann befindet sich eine weiße Wand.
Auf dem Tisch steht auf der von uns aus gesehen rechten vorderen Ecke ein Monitor, der natürlich so ausgerichtet ist, dass die Anzeigefläche auf Herrn Hofmann zeigt.
Davor steht eine Schreibtischlampe und auf der linken vorderen Ecke steht ein Stapel Ablagen und rechts daneben ein Stiftehalter mit einer Menge Kugelschreibern darin.
Auf dem Tisch sind eine Menge Unterlagen verteilt und es liegt auch ein PDA-Tablet dabei, sowie natürlich Maus und Tastatur.
Mit einem Barschen Ton fragt Herr Hofmann: “Was wollt ihr? Ihr habt doch euren Auftrag.”
Darauf antworte ich zu meiner eigenen Überraschung: “Ja, aber wir haben noch keine Angaben zu den Leistungsanforderungen und würden gerne wissen, ob verminderte Geschwindigkeit und Akkuleistung ein Problem sein werden?”
Darauf antwortet Herr Hofmann: “Wenn es sich vermeiden lässt, ohne zu große Extra Kosten und Mehraufwand zu verursachen, wäre das gut, aber wenn nicht, ist das auch kein Problem.”
Da antworte ich: “Danke für Ihre Auskunft, Herr Hofmann.”
Worauf er antwortet:”Na dann. Munter ans Werk, Herr Meyer und Herr Müller.”
Dabei grinste er sehr auffällig, als sei es besonders witzig, was er gesagt hat.
Wir nehmen das als Aufforderung zu gehen und tun das auch.
Wir begeben uns wieder in Jakobs Büro und überlegen und beraten uns, wie wir die Geschwindigkeits- und Akkuleistungsveränderungen verhindern können, ohne dass dabei Mehrkosten oder Mehraufwand durch neue Teile entstehen.
Das tun wir für den Rest des Tages und für die nächsten zwei Tage, bis wir uns in der Mitte des insgesamt dritten Tages eingestehen müssen, dass wir keine brauchbare Lösung finden, welche uns nicht zu dem, was wir vermeiden wollen, führt.
Also fertigen wir die neuen Baupläne an und schicken sie an die Verarbeitungsabteilung, die uns die Teile für einen Prototypen anfertigen und uns zukommen lassen wird. Außerdem schicken wir sie an Herr Hofmann, mit der Mitteilung, dass wir keine Lösung für die Probleme gefunden haben und nun in die Prototypphase übergehen.
Kurz darauf erhalten wir die Nachricht von ihm, dass wir das nicht tun werden, sondern dass die Baupläne ausreichen und der Prototyp von einem anderen Team in der Testeinrichtung an der Nordseeküste übernommen wird. Außerdem sollen wir sofort ins Büro von Herr Blanché gehen.
Jakob und ich sehen uns daraufhin mit Entsetzen in unseren Gesichtern an und machen uns auf den Weg.


